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Frische Donauwelle zum Kaffekränzchen
Sie sieht lecker aus, ist schokoladig und fruchtig zugleich und eine
Kalorienbombe, wie sie im Buche steht, die Donauwelle oder auch
Schneewittchenkuchen genannt. Sie wird gerne zum Kaffee angeboten. Doch
wie schmeckt sie am besten: Frisch oder tiefgefroren?
Frische Kuchen und Torten, besonders die selbst gebackenen, sind
geschmacklich kaum zu übertreffen. Das ist wie mit jedem
anderen Lebensmittel und gilt auch für die Donauwelle. Jedoch
bleibt nicht immer Zeit, einen so anspruchsvollen Kuchen wie die
Donauwelle selbst zu backen. Verzichtet man auf günstige
Backmischungen, ist die Zubereitung des Schneewittchenkuchens recht
zeitintensiv und mehr für Fortgeschrittene geeignet. Die
Alternative heißt in einem solchen Fall also Fertigprodukt
aus der Tiefkühltruhe. Man spart sich die Zubereitung und den
Dreck in der Küche und hat Zeit für andere Dinge.
Donauwelle aus der
Tiefkühltruhe: unhöflich?
Die industriell hergestellten Donauwellen werden nach hohen,
hygienischen Standards hergestellt. Die Hygiene in einer Küche
eines normalen Haushalts könnte diesen Standard nie erreichen.
Alle Produkte aus Großbäckereien unterliegen
außerdem strengsten Kontrollen. Die Donauwelle, die also den
Weg in die Tiefkühltruhe der Märkte antritt, kann
bedenkenlos verzehrt werden. Wie sieht es allerdings mit dem Geschmack
aus? Kann der mit einer selbst gemachten Donauwelle mithalten?
Die Zutatenmischungen in Großbäckereien sind geheim
und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Jede Tiefkühldonauwelle
schmeckt immer ein wenig anders. In der Hinsicht ist es wie in der
heimischen Backstube. Omas Kuchen schmeckt anders als der von Mutti.
Von der Qualität reicht der Schneewittchenkuchen aber an die
der heimischen Backstube heran. Ein Unterschied ist oft nicht zu
erkennen. Zumindest nicht geschmacklich, optisch schon. Die Kuchen aus
der Großbäckerei sehen immer perfekt aus, die selbst
gebackenen Donauwellen meistens nicht. Tiefkühlprodukte haben
auch den Vorteil, dass sie lange frisch bleiben. Zeitlich ist man
flexibler, da der Kuchen erst aufgetaut wird, wenn man ihn
benötigt. Ob man nun einen frischen Kuchen zum Kaffee reicht
oder nicht, ist daher Ansichtssache.
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