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Geldvermögen: Was ist mit dem Wort Geldvermögen
eigentlich gemeint?
Die Frage Was ist mit dem Wort Geldvermögen eigentlich
gemeint? wurde eingeschickt von Conny aus Coburg
Eure Antworten auf die Frage zum Thema "Geldvermögen"
Antwort von Tony aus
Malente:
Der Begriff Geldvermögen bezeichnet
die Bestandteile des Vermögens, welche einmal als Bargeld zur
Verfügung steht und zum Anderen bei Versicherungen und
Geldinstituten angelegt ist. Allerdings ist dies nur eine ganz grobe
Umschreibung des Wortes, denn es ist im Rechnungswesen eigentlich viel
komplizierter. Somit errechnet sich das Geldvermögen nach
einer ganz bestimmten Formel. So ist das Geldvermögen die
Summe aus liquiden Mitteln zuzüglich der Forderungen
abzüglich der Verbindlichkeiten. Die Bundesbank hingegen
stellt dagegen eine ganz andere Formel zusammen. Hier wird die Summe
aller noch nicht bereinigten Forderungen als Geldvermögen
bezeichnet. Davon werden die Verbindlichkeiten und der Aktienumlauf der
Wirtschaftseinheiten abgezogen. Aus dem Grund wird hier auch von
Nettoforderungen und Nettoverbindlichkeiten gesprochen.
Antwort von Rosemarie aus Hamburg:
Das Geldvermögen eines Wirtschaftsobjektes setzt sich zusammen
aus dem tatsächlichen Bestand an Barvermögen, den
sogenannten liquiden Mitteln, und seinen jederzeit abrufbaren
Postscheckguthaben zuzüglich den langfristig angelegten
Einlagen auf besonderen Konten. Von dieser Summe sind noch die
anfallenden Verbindlichkeiten abzuziehen, und schon hat man das
wirkliche Geldvermögen. Doch stellt sich auch die Frage, wie
das Vermögen der privaten Haushalte aufgeteilt ist, denn die
gesamten Einnahmen abzüglich der
regelmäßigen Verbindlichkeiten abzüglich
der steuerlichen Abzüge ergeben auch das
Geldvermögen, hier allerdings auf privater Basis. Daher ist es
schon interessant, nachzuforschen, wie die Bürger ihr Geld
überhaupt sparen und welche Anlageform sie bevorzugen.
Antwort von Dietmar aus Lünen:
Mein Geldvermögen ist, wenn ich alle meine Einnahmen
zusammenziehe und dann die Ausgaben davon abziehe. Was davon
übrig bleibt, ist für mich mein ganz
persönliches Geldvermögen. Wenn ich die Sache aber im
ganz großen Stil betrachte, hat Deutschland eigentlich
überhaupt kein Geldvermögen, denn sonst
würden die Herren an der Regierung nicht ständig neue
Schulden machen müssen. Aber zurück zu den Sparern,
was meine Vorrednerin so schön ausgewählt hat. Die
Bevölkerung hat den größten Teil des
Vermögens in verschiedene Anlageformen wie Sparbuch,
Bundesanleihen, Tagesgeld oder Festgeld angelegt. Den zweiten Posten
nehmen die Spareinlagen auf Renten- und Lebensversicherungen ein. Platz
drei geht mit bereits einem großen Abstand an Fonds und
Zertifikate, während nur der letzte und kleinste Anteil des
Geldvermögens in Aktien angelegt wird.
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